Sie sind hier: Startseite » PRESSEMITTEILUNG – Erneute Verzögerung bei der Sanierung der Isarbrücke: Stadt Landau macht Druck
Landau a.d.Isar, 16. April 2026 – Die Stadt Landau an der Isar reagiert mit großem Unverständnis auf die erneute Verzögerung bei der Sanierung der Isarbrücke. Kürzlich hatte das dem Freistaat Bayern unterstellte, zuständige Staatliche Bauamt Landshut mitgeteilt, dass der bislang genannte Fertigstellungstermin vom 30. Juni 2026 nun doch nicht eingehalten werden kann. Nach aktuellem Stand ist jetzt von einer Fertigstellung erst bis Ende 2026 beziehungsweise sogar erst im Sommer 2027 die Rede.
Für die Stadt Landau a.d.Isar ist diese Entwicklung äußerst ärgerlich. Die Isarbrücke ist ein Wahrzeichen Landaus, eine zentrale Verkehrsachse und für viele Bürgerinnen und Bürger, sowie Betriebe von großer Bedeutung im Alltag. Dass sich die Sanierung nun erneut verzögert, ist auch mit Blick auf die hohe Bedeutung der Verbindung für das öffentliche Leben in der Stadt nicht akzeptabel.
„Ich bin über diese neuerliche Verzögerung wirklich empört. Den Menschen wurde bereits zwei Mal ein Fertigstellungstermin genannt, auf den sie sich verlassen haben. Wenn dieser dann wieder nicht eingehalten wird, ist das nicht nur frustrierend, sondern ein echter Schlag für das Vertrauen in die Verlässlichkeit staatlichen Handelns“, erklärt Bürgermeister Matthias Kohlmayer.
Zuständig für die Sanierungsmaßnahme ist das Staatliche Bauamt Landshut, die bauliche Umsetzung liegt bei der ausführenden Firma Strabag. Die Stadt selbst ist weder Auftraggeberin noch Bauherrin, sondern vor allem die unmittelbar betroffene Kommune vor Ort – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Betrieben und allen Verkehrsteilnehmern. Aus Sicht der Stadt braucht es nun vor allem eines: maximale Transparenz, ein realistisches und belastbares Vorgehen sowie den klaren Willen aller Hauptverantwortlichen, die Arbeiten zügig zum Abschluss zu bringen.
„Die Menschen in Landau haben ein Recht darauf, dass diese Sanierung mit der nötigen Priorität vorangebracht wird. Ich appelliere deshalb mit allem Nachdruck an die Hauptakteure, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Es geht hier nicht um irgendeine Maßnahme, sondern um ein zentrales Schlüsselstück Infrastruktur. Dass wir den Bürgerinnen und Bürgern jetzt schon wieder eine weitere Verzögerung zumuten müssen, ist schlicht nicht mehr vermittelbar“, so Kohlmayer weiter.
Die Stadt hat sich in den vergangenen Monaten intensiv dafür eingesetzt, Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. So wurde u.a. eine Shuttle-Verkehr für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie eine kostenfreie Schülerbeförderung organisiert. Und auch politisch macht die Stadt jetzt noch mehr Druck. Mit Unterstützung von Landrat Werner Bumeder hat sich Bürgermeister Kohlmayer an den Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter mit der Bitte um Unterstützung gewandt, der diese zwischenzeitlich auch zugesichert hat.
Die Stadt Landau a.d.Isar erwartet, dass die Hauptverantwortlichen alles daransetzen, die Sanierung der Isarbrücke mit höchster Priorität voranzutreiben.
Bei Fragen zu den genauen Ursachen der erneuten Verzögerung, zu Detailfragen im Bauablauf und zur weiteren Zeitplanung verweist die Stadt auf das Staatliche Bauamt und die ausführende Firma Strabag.
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