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PRESSEMITTEILUNG des Staatlichen Bauamts Landshut
Am Donnerstagabend, dem 5. November 2026, wird die Isarbrücke in Landau an der Isar wieder für den Verkehr freigegeben.
Das Bauwerk hatte in den letzten Monaten für viel Aufsehen gesorgt. Die Arbeiten an dem fast 120 Jahre alten Wahrzeichen der Stadt sind aber noch nicht endgültig abgeschlossen. Sie dauern bis Ende des Jahres an, behindern aber den Verkehr auf der Staatsstraße 2114 nicht mehr.
Umfangreiche Schäden an der Isarbrücke hatten eine Generalinstandsetzung erfordert, die eigentlich im Jahr 2025 abgeschlossen werden sollte. Unerwartete und von außen nicht erkennbare Schäden haben jedoch dazu geführt, dass das Projekt erheblich aufwendiger und teurer wurde. So musste die Isarbrücke mittlerweile rund eineinhalb Jahre für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Bei der Freilegung einzelner Brückenbauteile während der laufenden Sanierungsarbeiten hatte sich herausgestellt, dass die Schäden an den Stahlelementen deutlich umfangreicher waren als zuvor angenommen.
Wie das Staatliche Bauamt im Sommer den interessierten Bürgerinnen und Bürgern anhand von Schaubildern bei einem „Baustelleneinblick“ erläuterte, waren die Stahlschrammborde korrodiert und mussten aus Beton wiederhergestellt werden. Außerdem waren tragende Stahlbleche korrodiert, sodass die Stahlbleche zwischen der Brückenkappe und dem Geh- und Radweg erneuert werden mussten. Rückblickend hat sich gezeigt, dass die vor über 30 Jahren bei der damaligen Nachrüstung der Geh- und Radwege gewählte Bauweise an unzugänglichen Stellen Korrosion begünstigte.
Die Tatsache, dass viele Arbeiten nicht im Herbst und Winter durchgeführt werden konnten, erforderte viele Umplanungen und besondere Vorkehrungen seitens des Ingenieurbüros, der Baufirma und auch des Staatlichen Bauamts. Nicht zuletzt auch durch das Entgegenkommen der Stadt, den Geh- und Radweg in den Sommerferien nochmal zu sperren, sind nun die meisten Arbeiten abgeschlossen und der Verkehr kann endlich wieder über die Isarbrücke fahren.
„Glücklicherweise können wir jetzt aufgrund der passenden Witterung und der deutlichen Beschleunigung durch die ausführende Firma ein paar Wochen vor dem 15. Dezember die Brücke wieder freigeben“, erläutert Bereichsleiter Straßenbau Dr. Johann Eicher. „Darauf haben alle wirklich intensiv hingearbeitet“, so Eicher. Die Baukosten liegen voraussichtlich bei etwa 8,7 Millionen Euro, was bedeutet, dass die zusätzlichen Aufwendungen mit etwa vier Millionen Euro zu Buche schlagen. Da es sich um eine Staatsstraßenbrücke handelt, trägt die Kosten für die Sanierung der Freistaat Bayern.
Trotz allem: Die Isarbrücke in Landau an der Isar ist und bleibt ein ganz besonderes Bauwerk. Und zwar auch im bautechnischen Sinn. Mit seiner Sanierung kann das Wahrzeichen nun die Landauerinnen und Landauern wieder sicher von einem Stadtteil zum anderen bringen. Dass sie dafür unverzichtbar ist, zeigte sich an vielen Reaktionen von Bürgerinnen und Bürgern während der Bauarbeiten.
Foto: Alexander Nöst, Thomas Ruhland, Dr. Johann Eicher und Bernhard Kleeberger bei der Begehung der Isarbrücke
Foto: Benjamin Reipert/Staatliches Bauamt
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